7 Ergebnisübermittlung
Ergebnisse werden fast ausschließlich im Rahmen von Jobs im Presentation / Publication Modus in JoSuA überprüft und freigegeben. Ausnahmen stellen lediglich generierte aggregierte Datensätze dar. Die Datenschutzprüfung für Auswertungen aus dem Presentation / Publication Modus kann bis zu 5 Arbeitstage in Anspruch nehmen.
Im Folgenden werden einige technische und organisatorische Hinweise zur Ergebnisübermittlung gegeben. Weitere Informationen zu Begrenzungen hinsichtlich der Zahl und Größe von Ergebnisdateien pro Job in JoSuA finden Sie in Abschnitt 10.8. Eine ausführliche Anleitung finden Sie in den Richtlinien.
7.1 Datenschutzrichtlinien
Ergebnisse, die vom FDZ geprüft werden sollen, dürfen keine Angaben enthalten, die auf weniger als 20 Beobachtungen beruhen. Ausnahmen, für die das FDZ eine manuelle Löschung einzelner Werte vornimmt, sind in den Skripten zu begründen. Die Nutzenden des FDZ sind daher angehalten, Ihre Ergebnisse, die vom FDZ geprüft und freigegeben werden sollen, so zu gestalten, dass diese schnell nachvollziehbar und keine manuellen Löschungen erforderlich sind. Hierfür müssen sich die Nutzenden an die Richtlinien halten. Das FDZ unterstützt Sie hierbei mit Stata-Templates, die Beispiele zur Dokumentation und datenschutzkonformen Programmierung enthalten.
Bitte lesen Sie die Richtlinien, bevor Sie mit den Analysen in der FDZ-Infrastruktur beginnen. Nutzen Sie die FDZ-Templates zur Gestaltung Ihrer Programmdateien.
7.2 Zulässige Ausgabeformate
-
Log-Files:
Stata-Ergebnisdateien müssen entweder die Endung „.log” oder „.txt” tragen.
Ergebnisse, die in separate Dateien außerhalb der von Stata angelegten Log-Files geschrieben wurden, können nicht bereitgestellt werden. Sie müssen wieder in das Log-File eingebunden werden (siehe Beispiel in den FDZ-Templates). Zur Datenschutzprüfung müssen die Ergebnisse unmittelbar vor dem eingebundenen Text nochmals in lesbarer Form mit Hilfe eines Stata-Befehls dargestellt werden.
-
Grafiken:
Stata-Grafiken (.gph) können nur bereitgestellt werden, wenn sie mit der Option asis erzeugt wurden. Die Formate eps, svg und png sind ebenfalls zulässig. Hierbei ist zu beachten, dass die Formate eps und svg Vektorgrafiken erzeugen, die beliebig groß skalierbar sind und somit für besonders detaillierte Grafiken zu favorisieren sind.
Im Internal Use Modus kann nur das Grafikformat png dargestellt werden.
Speichern Sie die Grafiken im Verzeichnis log ab.
Setzen Sie die Richtlinien bei der Erstellung von Grafiken um.
Beispiele zur Ausgabe von Grafiken, die mit den FDZ-Richtlinien konform sind, finden Sie im FDZ-Template jd05_graphs.do.
-
Generierte aggregierte Datensätze:
Falls Sie aggregierte Datensätze als Ergebnisdatei erhalten möchten, sprechen Sie die Vorgehensweise sowie Inhalt und Aufbau der Datensätze bitte vorher mit uns ab.
Die Generierung der aggregierten Daten sollte möglichst während eines Gastaufenthalts erfolgen, damit Sie das Ergebnis vorab im Detail prüfen können. Die Programme müssen anschließend nochmals mit JoSuA gestartet werden. Bitte verwenden Sie dafür den Presentation / Publication Modus und vermerken Sie im Kommentarfeld, dass Sie einen generierten Datensatz erhalten möchten und den entsprechenden Dateinamen. Speichern Sie diesen Datensatz immer im Unterverzeichnis data.
Für die Dokumentation der aggregierten Datensätze gelten die Richtlinien. Weitere Hinweise und Beispiele zur Ausgabe von Aggregaten, die mit den FDZ-Richtlinien konform sind, finden Sie im FDZ-Template jd06_export_aggregate.do.
Für jedes Projekt kann nur einmal ein solcher Datensatz weitergegeben werden. Dies gilt auch, wenn der aggregierte Datensatz in einem anderen FDZ-Projektverzeichnis zur Zuspielung bereitgestellt werden soll. Die Übermittlung des Datensatzes erfolgt per E-Mail. Transfers in andere Projektverzeichnisse übernimmt das FDZ.
