9 Sonderregelungen der Softwarenutzung
Standardmäßig bietet das FDZ für seine Nutzenden im Gastaufenthalt und in der Datenfernverarbeitung nur Stata als Analysesoftware an. In Ausnahmefällen kann andere Software (z. B. auf GNU-Octave oder R) vom FDZ zur Verfügung gestellt werden. Setzen Sie sich dazu bitte frühzeitig mit dem FDZ in Verbindung.
Bei Verwendung anderer Software als Stata gilt grundsätzlich, dass alle Datenaufbereitungs- und Analyseschritte, die mit Stata machbar sind, auch mit Stata durchgeführt werden müssen.
Verwenden Sie auch für die Sondersoftware-Auswertungen Master- und Log-Dateien. Die entsprechenden Programmiervorlagen erhalten Sie auf Anfrage vom FDZ.
Bei Verwendung anderer Software als Stata gelten ebenso die „Richtlinien zur Gestaltung der Programmdateien” (siehe Kapitel 3). Ausgenommen davon ist lediglich die Regel, dass keine manuellen Löschungen durch das FDZ-Team vorgenommen werden. Da hierbei eine Vorab-Prüfung der Ergebnisse durch die Nutzenden nicht möglich ist, nimmt das FDZ-Team ausnahmsweise manuelle Löschungen vor.
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Da die Nutzung von Sondersoftware über JoSuA nicht möglich ist, müssen Skripte für die kontrollierte Datenfernverarbeitung per E-Mail an iab.fdz@iab.de verschickt werden. Hierbei müssen folgende Regelungen beachtet werden:
Zur Bearbeitung Ihrer Aufträge benötigen wir in jeder E-Mail Angaben zum Projekt in der Betreffzeile (siehe Kasten 1).
Neu eingeschickte Dateien überschreiben bereits vorhandene, wenn sie den gleichen Dateinamen haben.
Unter Sonstiges bitte schon in der Betreffzeile auf Dinge hinweisen, die bei der Bearbeitung der Programme zu beachten sind (z. B. „GNU-Octave”).
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Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Aufträge unbearbeitet zurücksenden, wenn relevante Informationen in der Betreffzeile fehlen oder die Formvorgaben nicht erfüllt sind.
- Senden Sie für ein Projekt keine neuen Programme ein, solange Sie die Ergebnisse der letzten kontrollierten Datenfernverarbeitung noch nicht erhalten haben. Nutzen Sie in dieser Zeit auch nicht JoSuA, um weitere Ergebnisse im Presentation / Publication Modus zu erzeugen.
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Vor einem Gastaufenthalt:
- Programmdateien, die Sie im Gastaufenthalt verwenden wollen, können über „Transfers” in JoSuA hochgeladen werden.
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Nach einem Gastaufenthalt:
Nach einem Gastaufenthalt werden nicht die während des Aufenthalts erzeugten Ergebnisse herausgegeben, sondern die entsprechenden Skripte werden vom FDZ-Team nochmals gestartet. Sorgen Sie daher dafür, dass die entsprechende Master-Datei und die anderen Programmdateien vollständig lauffähig sind.
Wenn Sie nach Abschluss Ihres Gastaufenthalts Ergebnisse erhalten wollen, schicken Sie eine E-Mail an das FDZ-Postfach (siehe Kasten 1). Schreiben Sie zusätzlich „nach GA” in die Betreffzeile und geben Sie in der E-Mail das Datum des Gastaufenthaltes sowie die Ergebnis-Dateien an, die wir Ihnen schicken sollen.
Wir starten die Master-Datei und Sie erhalten die geprüften Ergebnisse, die in diesem Programmdurchlauf erzeugt wurden.
Skripte, die Sie im Gastaufenthalt erstellt oder bearbeitet haben, können über „Transfers” in JoSuA hochgeladen werden.
Im Remote-Desktop kann das Arbeiten mit Sondersoftware nicht angeboten werden. Im Remote-Desktop erzeugte Ergebnisse müssen regelmäßig in JoSuA validiert werden (siehe Kapitel 6.3), JoSuA unterstützt jedoch keine Sondersoftware.
Kasten 1: Beispiele für Betreffzeile der E-Mail bei Datenfernverarbeitung mit Sondersoftware
Projektnummer – max. Speicherbedarf – erwartete Laufzeit – Datum Vertragsende – Sonstiges
(yyyy-mm-dd = Datum im Format Jahr-Monat-Tag)fdz###, # GB, # Stunden/Tage, yyyy-mm-dd, [Sonstiges]
Beispiele: > > fdz0041, 3 GB, 14 h, 2025-12-31, R > > fdz0041, 3 GB, 14 h, 2025-12-31, nach GA am 2025-01-30, GNU-Octave
